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CB-Funk
Was ist eigentlich CB-Funk? ------------------------------------------------------------------ Unterschiede zwischen CB- und Amateurfunk ------------------------------------------------------------------ Was muss man beachten? ------------------------------------------------------------------ Hier ein Auszug aus Wikipedia ------------------------------------------------------------------ Technisches
------------------------------------------------------------------Antennenanlage RICHTIG abgleichen!!! ------------------------------------------------------------------ Antennenkabel ------------------------------------------------------------------ Blitzschutz und Erdung ------------------------------------------------------------------ Abkürzungen (Q-Codes) ------------------------------------------------------------------ Alphabet
------------------------------------------------------------------Das RST-System ------------------------------------------------------------------ 10-Codes ------------------------------------------------------------------ Frequenztabelle ------------------------------------------------------------------ Reichweite Was ist eigentlich CB-Funk? Wie viele andere Neuerungen und technische Errungenschaften kam auch der CB-Funk aus den USA nach Europa. Allerdings mit einiger Zeitverzögerung, denn in den USA fing man schon in den 50er Jahren an, die Möglichkeiten der Funktechnik für den Privaten Gebrauch zu entdecken. In Deutschland dauerte es nach ersten zaghaften Versuchen in den 60er Jahren noch bis 1975, als das Postministerium endlich zwölf Kanäle zur Nutzung für die Allgemeinheit freigab. "CB" ist die Abkürzung für den englischen Begriff "Citizens Band", was wörtlich übersetzt, "Bürgerfrequenzband" bedeutet und auch als "Jedermannfunk" oder "Bürgerfunk" in den hiesigen Sprachgebrauch eingegangen ist. Üblicher ist jedoch die Bezeichnung "CB-Funk". Unterschiede zwischen CB- und Amateurfunk Beide Bereiche sind zwar für die private Nachrichtenübermittlung gedacht, aber während der CB-Funker nur wenige Vorschriften beachten muss, bevor er in den Äther geht, sind die Voraussetzungen für Funkamateure strenger. Ehe man sich hier an das Gerät setzen darf, muss man nämlich eine Prüfung (Klasse 1, 2 oder 3 ) bei der Bundesnetzagentur(BNetzA) bestehen und so eine Genehmigung erwerben. Übrigens seit Januar 2003 ist eine neue Gebührenverordnung herausgekommen. Es wird keine Frequenzzuteilung (Anmeldung) mehr benötigt außer, man befindet sich an Grenzzonen, dort wird für Feststationen eine sogenannte Einzelfrequenzzuteilung benötigt. ![]() ![]() Links das CB-Funkgeräte Team MC-8 und rechts das Amateurfunkgerät Yaesu FT-847. Was muss man beachten? Die Regeln für ungestörten Funkverkehr In den Vorschriften der Bundesnetzagentur, wird ausdrücklich hervorgehoben, dass jedermann einen Anspruch auf den CB-Funk hat und alle Nutzer des CB-Funks gleichberechtigt sind. Weil sich deshalb eine unbeschränkte Teilnehmerzahl auf den Kanälen tummeln darf, erwartet die Bundesnetzagentur von den CB-Funkern "Rücksichtnahme und partnerschaftliches Verhalten auf den Kanälen, damit eine ungestörte Kommunikation ermöglicht wird". Diese an sich selbstverständliche Forderung liegt im Interesse jedes CB-Funkers und sollte beim Funkverkehr immer stets beachtet werden! Leider gibt es immer wieder den Fall das sich einige Funkkollegen nicht beherrschen können und Funkerrunden auf ihren Heimatkanälen durch Sendung von unmodulierten Trägern oder sogar bis hin zu persönlichen Beleidigungen der Funker gehen. In solchen Fällen ist stets immer ruhe zu bewahren da diese "Störer" nur darauf warten bis sich jemand aufregt, deshalb am besten kein Contra geben sondern sie einfach freundlich darauf aufmerksam machen das sie mit ihren "Spinnereien" Den Funkverkehr stören und den Kanal zu verlassen haben! Hier ein Auszug aus Wikipedia: CB-Funk wird für alle Arten privater, nichtkommerzieller Funkkommunikation benutzt. Er ist mehr als alle anderen Jedermannfunk zum persönlichen Informations- und Meinungsaustausch gedacht. Die Chancen, ein Gespräch mit Unbekannten führen zu können, sind hier am größten. Aufgrund der geltenden technischen Vorschriften ist ein Selbstbau von Funkgeräten durch Privatpersonen kaum möglich, da umfangreiche technische Vorschriften und Prüfverfahren einzuhalten sind. Für den CB-Funk werden im einschlägigen Fachhandel zertifizierte und geprüfte Seriengeräte angeboten. Nur Funkamateuren ist das Modifizieren und ändern der Geräte vorbehalten. Mit vollwertigen Stationsantennen (deren mechanische Länge 5,5 Meter, entsprechend der halben Wellenlänge (Lambda), erreicht) sind Gespräche im Umkreis von mindestens 20 km um den eigenen Standort möglich, bei günstigen geographischen Verhältnissen auch deutlich mehr. Die Reichweiten sind von verschiedenen Gegebenheiten abhängig wie z. B.: Wohnlage, Antennenhöhe usw. Handfunkgeräte allerdings leiden oft unter den mechanisch stark verkürzten angebauten Antennen und sind daher auf deutlich kleinere Reichweiten von 0,5 - 5 km beschränkt. Mobilfunkgeräte sind qualitativ mit Stationsgeräten identisch. Ein Unterschied der Reichweite lässt sich nur mit den verwendeten Antennen erklären. Mit langen Autoantennen können so hohe Reichweiten wie bei Stationsantennen erreicht werden. Ionosphärische Phänomene (z.B. Sporadic-E) beeinflussen die Ausbreitung der Funkwellen, so dass besonders zu Zeiten des Sonnenfleckenmaximums der Charakter eines reinen Nahbereichsfunks verlorengeht: Sendungen aus allen europäischen Ländern und teilweise sogar aus übersee sind zu hören und machen lokale Kommunikation schwierig. Manche CB-Funker führen in solchen Zeiten internationalen Funkverkehr durch. Der CB-Funk genießt laut Frequenzzuteilung (http://www.bundesnetzagentur.de) der Bundesnetzagentur keinen Schutz vor Störungen durch andere Frequenznutzer (z.B. Babyphone, Fernsteuerungen für Modelle). Die nicht CB-Funktypischen Anwendungen nennt man ISM-Dienste und sind oft auf den sogenannten Zwischenfrequenzen (Alpha-Kanälen) zu finden. Damit ist der CB-Funk kein verlässliches Kommunikationsmedium. Durch das Aufkommen von Mobiltelefonen und Internet hat der CB-Funk seit den 80er-Jahren an Popularität verloren. Bis heute wird er regelmäßig noch von LKW-Fahrern benutzt, um z.B. Staumeldungen abzusetzen. Bei der Absicherung von Veranstaltungen z.B. Motorsport, Radsportveranstaltungen spielt er immer noch eine bedeutende Rolle. Technisches Der CB-Funk ist eine Jedermannsfunkanwendung (kein Funkdienst). Es dürfen nur speziell zertifizierte und für den CB-Funk zugelassene Geräte verwendet werden, denen der Hersteller eine Konformitätserklärung beifügen muss, in der das Gerät genau beschrieben wird. Ferner muss die Bedienungsanleitung klare Anweisung zum Gerätebetrieb enthalten. Alle Geräte müssen zudem das CE-Zeichen tragen, um zugelassen zu werden. Die Geräte durften bisher vom Benutzer weder gewartet noch verändert werden, die Regulierungsbehörde geht heute durch Messungen davon aus, dass die Geräte bestimmte technische Grenzwerte einhalten. Darin sind die Leistung der Geräte sowie die Art der Aussendungen (Modulationsart, Bandbreite, Kanalabstand) streng beschränkt. Auf allen 80 in Deutschland freigegebenen Kanälen darf in der Modulationsart FM (F3E) / PM (G3E) mit einer effektiven Strahlungsleistung von 4 Watt (ERP) gesendet werden. Auf den Kanälen 1-40 sind seit 18.05.2005 auch die Modulationsarten AM (A3E) mit 1 Watt (ERP) und SSB (J3E) mit 4 Watt (ERP) erlaubt. Auf den zehn zur Datenübertragung (z.B. Packet Radio) freigegebenen Kanälen 6, 7, 24, 25,, 52, 53, 76, 77 sind außerdem die Betriebsarten F1D, F2D, G1D und G2D (verschiedene Frequenz- und Phasenmodulationen zur Datenübertragung) zugelassen. Der dem CB-Funk zugeteilte Frequenzbereich liegt am oberen Ende der Kurzwelle und reicht in Deutschland von 26,565 bis 27,405 MHz (80 Kanäle), europaweit offiziell von 26,965 bis 27,405 MHz. Das gleiche gilt in den USA, dort sind nur AM und SSB, jedoch kein FM erlaubt. In bestimmten europäischen Staaten ist wiederum nur FM zugelassen (österreich). In Großbritannien sind noch (auslaufend) besondere Frequenzen (27,601...27,991 MHz) zugelassen, abweichende Regeln gab und gibt es in Südafrika oder Neuseeland und anderen Ländern. Als Modulationsart wird in Deutschland überwiegend FM (Frequenzmodulation) verwendet. Die auf den Kanälen 1..40 erlaubte Amplitudenmodulation (AM) wird von LKW-Fahrern bevorzugt, die aus historischen Gründen oft den Kanal 9 verwenden. Der Einsatz von Einseitenband-Modulation (SSB) auf den Kanälen 1 bis 40 ist die Domäne technisch interessierter Funkfreunde und in der Praxis eher selten anzutreffen, erlebt aber seit gewisser Zeit einen Aufschwung. Seit Jahren ist weltweit ein "amateurfunkähnlicher" Funkverkehr auf nicht für den CB-Funk zugelassenen Frequenzen zwischen 26 und 28 MHz zu beobachten. Eine aktive Nutzung dieser Frequenzen stellt in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden kann. Gleiches gilt für die Verwendung von Sendeleistungsverstärkern(Brennern), um die als zu gering empfundene Reichweite auszugleichen, die oft durch Störungen aus dem Nah- und Fernbereich oder wegen mangelnder Funkdisziplin entsteht. Zuständig für Ermittlungen und Verstöße ist der Funkmessdienst der Bundesnetzagentur. Die Rechtslage wird von Fachleuten als komplex empfunden, Verfahren wegen Verstoß gegen die einschlägigen Funkrichtlinien können sehr aufwendig und zeitraubend werden und sind ohne fachkundige juristische Hilfe kaum zu gewinnen AntennenabgleichZuerst sollte man die mindestens benötigte Kabellänge zwischen Funkgerät und Antenne ermitteln. Dieses lässt sich beispielsweise mit einem Band realisieren, welches so verlegt wird, wie später das Antennenkabel. Im folgenden Beispiel gehen wir von einer benötigten Kabellänge von 12 Metern aus. Jetzt wird das Kabel berechnet:Das Funkgerät auf Bandmitte einstellen. Bei 80 Kanalbetrieb haben wir hier in unserem Beispiel den Kanal 2 (26.975 MHz) gewählt. Für die Berechnung ist weiter von Bedeutung, welches Kabel man verwenden möchte. Wir benötigen noch den Grad, um den sich die Geschwindigkeit der Funkwellen – verglichen mit dem Freiraum – verlangsamt, abhängig vom Typ, Durchmesser und Dielektrium des Koax-Kabels. Diesen Wert nennen wir V-Faktor. Wir haben den Typ RG 213/U PE mit einem V-Faktor von 0,66 verwendet. 150 * 0,66 (V-Faktor) ------------------------------------ 26.975 MHz (kanal 2) = 3,67 m Das Ergebnis ist hier eine resonante, halbe elektrische Wellenlänge von 3,67 m. Dieser Wert wird so oft multipliziert, bis die benötigten 12 m Kabellänge erreicht sind. In unserem Fall also 3,67 m x 4 = 14,68 m. Die Kabellänge, die gekauft werden müsste, beträgt also 15 Meter! Diese Länge wird nun auf 14,6 Meter verkürzt, dann die Stecker angelötet. Das SWR-Meter sollte normalerweise am Fußpunkt der Antenne angeschlossen werden, aber da das in der Praxis kaum machbar ist (z. B. bei Mast- oder Dachmontage), stehen die meisten SWR-Meter im Shack zwischen Funkgerät und Kabel. Und genau hier entstehen die Abgleichfehler! Wenn das Kabel nicht die berechnete Länge hat und zufällig auf eine viertel Wellenlänge oder ein vielfaches davon fällt, kommt es durch den sogenannten äTransformatoreffekt“ zur Fehlanpassung der Antenne. Dieses soll folgendes Beispiel veranschaulichen: Nehmen wir an, das Kabel ist 12,7 m (13 m) lang, also 7/4 Wellenlängen und das SWR würde mit 1:1 angezeigt werden, liegt hier trotzdem eine Fehlanpassung vor, da eine falsche Kabellänge gewählt wurde! Nur wenn man die hier errechnete Kabellänge von 14,6 m verwendet hätte, würde das richtige SWR angezeigt werden! Wichtig: Mit diesem berechneten Kabel kann man nur auf dem Kanal 2 die Antenne abgleichen und auch nur hier wird das richtige SWR angezeigt. Möchte man auf seinem äHauskanal“ die Antenne abgleichen, muß erst die Kabellänge für diese Frequenz ermittelt werden! Was aber tun, wenn das Kabel richtig berechnet und richtig verlötet wurde und mit der benutzten Antenne trotzdem kein SWR nahe 1:1 herzustellen ist? Die rücklaufende Energie würde z. B. bei einem SWR von 1,4:1 nur 3% ausmachen, d.h. von der Antenne würden immer noch 97% abgestrahlt. Die rücklaufende Energie wird vom Transistor der Endstufe in Wärme umgesetzt. Um dies zu vermeiden, kann man das berechnete Kabel dann in ca. 10 cm Abständen solange kürzen, bis das SWR nahe 1:1 ist. Aber nur dann, wenn trotz berechnetem Kabel das SWR nicht besser einzustellen geht. Praktisch kenne ich auch keinen einzigen Menschen persönlich, der bei einem SWR von 1,4:1 nochmals einen Abgleich durchführen würde, denn dieser Wert ist völlig akzeptabel. Die Fehlanpassung würde durch kürzen des Kabels sich nicht verbessern! Wir transformieren dadurch lediglich die fehlangepasste Antenne an den Sender an. Dieser äsieht“ nun eine Antenne die vollkommen in Resonanz ist. Daher gibt es auch keine ärücklaufende Energie“, die den Transistor belastet. Gewinn Der Antennengewinn ist das Verhältnis der Strahlungsstärke in einer bestimmten Richtung zur Strahlungsleistung einer mit gleicher Sendeleistung gespeisten Bezugsantenne. Als Bezugsantennen werden in der Praxis häufig l/2-Dipole verwendet. Die Einheit des Gewinns lautet dann Dezibel über Dipol (dBd). Manchmal wird der Gewinn jedoch in Dezibel über Isotropenstrahler (dBi) angegeben. Bei diesem Antennentyp handelt es sich um einen Rundstrahler, der in alle Richtungen gleichmäßig abstrahlt. Eine solche Antenne kann in der Praxis zwar nicht hergestellt werden, aber die Kennwerte dieser Antenne sind bekannt und können zu Vergleichszwecken herangezogen werden. Ein Halbwellendipol weist gegenüber einem Isotropenstrahler einen Gewinn von ca. 2,5 dBi auf. Da dieser Wert bekannt ist, kann der Dipol als Referenzantenne eingesetzt werden. Gibt man jedoch den Gewinn einer Antenne an, so muß die Bezugsantenne immer genannt werden, da die Angabe sonst nutzlos ist. Der Gewinn der Bezugsantenne wird mit 0 dB definiert. Ist die Gewinnangabe auf einen Isotropenstrahler bezogen, so wird der Gewinn eines l/2-Dipols mit 2,15 dBi definiert. Die Angabe des Gewinns kann auch mit negativem Vorzeichen erfolgen (z.B. –1,8 dB). Das heißt, dass die Bezugsantenne weniger Gewinn aufweist als die Referenzantenne. Der Gewinn einer Richtantenne des Typs HB9CV liegt bei ca. 4,2 dBd. Ein derart großer Gewinn wird fast ausschließlich mit Richtantennen erzielt. Aber die im CB-Funk häufig verwendete 5/8 l-Rundstrahlantenne weist immerhin auch schon einen Gewinn von ca. 3 dBd auf. Dieser Gewinn entspricht einem halben S-Wert. Bandbreite Mit der Bandbreite einer Antenne ist das Frequenzspektrum gemeint, das die Antenne abdeckt. Eine Antenne für den Frequenzbereich von 26 bis 28 MHz mit einer Bandbreite von 500 kHz soll in diesem Bereich nahezu unveränderte Eigenschaften haben. Das heißt, dass zum Beispiel das Stehwellenverhältnis (SWR) sowohl etwa 250 kHz über als auch unter der eigentlichen Resonanzfrequenz (z.B.: 27 MHz) ungefähr gleichbleibend ist bzw. keinesfalls gefährlich hohe Werte erreicht. Die Bandbreite der meisten CB-Antennen ist oftmals größer als das ganze CB-Funk-Band. Daher ergeben sich bei CB-Antennen nur selten Probleme in Bezug auf die Bandbreite; beispielsweise bei sehr kurzen Mobilstrahlern. Wirkungsgrad Der Wirkungsgrad einer Antenne entsteht aus dem Verhältnis der von ihr abgestrahlten zu der ihr zugeführten Leistung. Dieses Verhältnis beschreibt den Sendefall. Im Empfangsbetrieb ist das jedoch ähnlich. Impedanz Unter dem Fachbegriff äImpedanz“ versteht man den komplexen Widerstand, den eine Antenne an ihrem Speisepunkt aufweist. Jede Antenne hat eine gewisse Strom- u. Spannungsverteilung auf ihrem Strahler. Wir wissen, dass aus Strom und Spannung laut dem Ohmschen Gesetz immer ein Widerstand resultiert. Dieser sogenannte Scheinwiderstand wird bei Funkantennen als Impedanz bezeichnet. An den Strahlerenden einer Antenne fließt oft ein kleiner Strom bei einer hohen Spannung. Darum liegt hier eine hohe Impedanz vor. Bei einem Halbwellenstrahler ist in der Strahlermitte das Strommaximum und somit das Spannungsminimum. Daraus folgt eine kleine Impedanz. Obwohl sich dieser äScheinwiderstand“ an jeder Stelle auf der Oberfläche eines Strahlers feststellen lässt, wird die Impedanz einer Antenne hauptsächlich für den Speisepunkt (Fußpunktwiderstand) bestimmt. Bei einem l/2-Dipol liegt der Fußpunktwiderstand bei ca. 60 W. Das ist ein recht guter Wert, da unsere Antennen im Idealfall eine Impedanz von 50 W haben sollten. Die elektrische Länge einer Antenne Hiermit ist niemals die mechanische Länge einer Antenne gemeint, sondern die Länge der Antenne in Bezug auf die Wellenlänge (l). Der Frequenzbereich des CB-Funks entspricht einer Wellenlänge von 11 m. Deshalb hat eine ½-l-Antenne theoretisch immer eine mechanische Länge von etwa 5,5 m. Jedoch ist dies in der Praxis nicht zu verallgemeinern, da Funkantennen durch den Einsatz von Spulen und Kapazitäten, bei gleichbleibender elektrischer Länge , mechanisch in ihrer Länge verkürzt werden können. Doch je nach Art und Weise der Verkürzung werden die funktechnischen Eigenschaften der Antenne mehr oder minder verschlechtert. Die elektrische Länge, d.h. der Antennentyp, hat einen großen Einfluß auf den Gewinn der Antenne. Eine Antenne mit einer Länge von 5/8l hat z.B. einen etwas größeren Gewinn als ein Halbwellendipol. Im CB-Funk finden hauptsächlich l/4, l/2 und 5/8-l-Strahler Verwendung. Antennen für den mobilen Einsatz werden meist mit Hilfe von Spulen mechanisch verkürzt. Vor-/Rückverhältnis Dieses Verhältnis ist eine Eigenschaft, die ausschließlich bei Richtantennen vorkommt. Es wird in Dezibel (dB) angegeben. Hierbei ist darauf zu achten, dass man diese Angabe nicht mit dem Gewinn der Antenne, der ebenfalls in dB angegeben wird, verwechselt. Denn das Vor-/Rückverhältnis hat nichts mit dem Gewinn einer Antenne zu tun. Es zeigt lediglich das Verhältnis der Leistungsdichte der Haupt- zur Rückkeule der Richtantenne (Yagi). Das Vor-/Rückverhältnis bei Yagi-Antennen beläuft sich üblicherweise auf Werte von bis zu 20 dB. Da diese Eigenschaft bei rundstrahlenden Antennen nicht vorhanden ist, wird das Vor-/Rückverhältnis bei CB-Funkantennen nur in Ausnahmefällen angegeben, denn die meisten CB-Antennen sind Rundstrahler. Das AntennenkabelIm CB-Funk darf und sollte man nur geschirmte Zuleitungen (sprich Koaxialkabel) zum anschließen der Antenne verwenden. Da alle CB-Funkgeräte einen unsymetrischen 50Ohm-Ausgang mit PL-Buchse aufweisen, wäre für die Verwendung von Flachleitungen ein Symetrierglied und für die Verwendung von Kabel mit anderen Wellenwiderstand als 50Ohm ein Matcher erforderlich. Auch sind alle käuflichen CB-Funk-Antennen mit einem 50Ohm-PL-Anschluß versehen.Nicht alle dort aufgeführten Typen eignen sich für den CB-Funk. Üblich sind RG213 (für große Leitungslänge) und RG58-Kabeltypen (für kürzere Strecken und im KFZ). Wichtige Tips:
Günstige Längen für's Antennenkabel
Blitzschutz und Erdung
Abkürzungen im CB-Funk(Q-Codes)Dies sind die sogenannten "Q-Codes". Die wichtigsten und aber auch die interessantesten Q-Codes habe ich hier aufgelistet:
Das gute alte FunkalphabetIm CB-Funk wird überwiegend das Internationale Alphabet benutzt... Doch bei DX-Verbindungen kann es schonmal vorkommen das die Gegenstation aus Italien statts "Sierra" auch mal "Sugar" sagt :-)
Das RST System ......dient zur Beurteilung einer Funkverbindung, ihrer Signalqualität und Verständlichkeit. Dabei bedeutet:
Der 10er-Code
Tabelle der CB-Kanäle mit Frequenzangabe
Die Reichweite
Es gibt leider keine Formel, die genau genug währe, die konkreten Reichweitenbedingungen auszurechnen. Dies würde in der Caos-Theorie enden. So heißt die Deviese AUSPROBIEREN ! Damit man sich nach was richten kann, habe ich einige triviale Tips zusammengestellt:
(z.B. Premiere-Decoder, Sat-Reciver von SEG - dadurch stört 'Schüssel', Geräte mit E-Motoren)
Alle Werte sind nur grobe Schätzungen, die erreichbaren Bodenwellenverbindungen im konkreten Fall können sehr stark von meiner Schätzung abweichen. Keine Sorge: mindestens einen anderen CB-Funker erreicht man immer! Eigentlich hat die Tabelle überhaupt keinen Sinn, aber wir Deutschen müssen ja alles 'ganz genau' wissen. Nun ja die Zahlen sind hier aber völlig bedeutungslos - man könnte auch andere einsetzen. Niemand würde was merken!
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